BILD-Berichterstattung über David Groenewold entbehrt jeder Grundlage - Hotel Stadt Hamburg bestätigt schriftlich, dass es keinen Manipulations-Versuch gab

Berlin (ots) - Das Hotel Stadt Hamburg hat in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber David Groenewold bestätigt, dass dieser zu keinem Zeitpunkt darum gebeten hat, die Unterlagen zum Aufenthalt im Oktober 2007 zu vernichten oder zu manipulieren. Dieses Schreiben lag dem für die Berichterstattung mitverantwortlichen BILD-Journalisten Martin Heidemanns zur Kenntnis vor. "Damit entbehrt der durch die BILD vermittelte Verdacht, dass unser Mandant versucht habe, Unterlagen bezüglich eines gemeinsamen Sylt-Aufenthaltes mit Familie Wulff verschwinden zu lassen oder Informationen hierüber zu vertuschen, jeder Grundlage", betont Christian-Oliver Moser, Anwalt von David Groenewold. "Trotz der klaren und eindeutigen Ausführungen insbesondere in Ziff. 4 des Schreibens (Zitat: "Sie baten uns zu keinem Zeitpunkt darum, die Unterlagen zu Ihrem Aufenthalt in unserem Hause zu vernichten, zu manipulieren oder ähnliches.") hat sich die BILD bewusst über diese ihr bekannten Informationen hinweggesetzt und aus unserer Sicht in rechtswidriger Weise einen Vertuschungsvorwurf konstruiert", betont Moser.

Der Umstand des gemeinsamen Sylt-Aufenthaltes im Jahr 2007 sei zudem gegenüber verschiedenen Medienvertretern bereits vor über 2 Wochen zusammen mit weiteren Angaben zu einem weiteren Sylt-Aufenthalt im Jahr 2008 öffentlich bekannt gemacht worden. Insoweit handele es sich - anders als der BILD-Titel suggeriert - um keine neue Information. Auch dem erneut erweckten Eindruck, dass David Groenewold geschäftliche und private Interessen miteinander vermengt habe, sei seitens der Kanzlei in der Vergangenheit mehrfach öffentlich entgegengetreten worden, zum Beispiel bezüglich des von der BILD herangezogenen Komplexes "Landesbürgschaft Niedersachsen" in einer Pressemeldung vom 16. Januar 2012.

Im Hinblick auf die aktuelle Berichterstattung in BILD werde seine Kanzlei, so Christian-Oliver Moser, die geeigneten rechtlichen Schritte für David Groenewold ergreifen: "Wir werden neben den üblichen presserechtlichen Ansprüchen wie Gegendarstellung und Unterlassung auch eine Beschwerde beim Deutschen Presserat zu den Recherchemethoden der BILD-Zeitung einreichen".

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