Die Kelten und ihre Geschichte

Stuttgart (ots) - in der Antike beherrschten keltische Stämme ein Gebiet von den Pyrenäen bis zum Rhein und von Irland bis zum Schwarzen Meer. Wer war dieses mächtige Volk, das seine Nachbarn über Jahrhunderte in Angst und Schrecken versetzte? Reader's Digest bringt mit dem Buch "Die Kelten und ihre Geschichte" Licht ins Dunkel der Geschichte der "Keltoi", wie sie von Chronisten erstmals um 600 vor Christus beschrieben wurden. Das Buch schildert, woher die Kelten kamen, wie sie lebten, woran sie glaubten und wofür sie starben und macht deutlich, dass sie weit mehr waren als wilde Barbaren. Der renommierte britische Keltenforscher Sir Barry Cunliffe hat dieses spannende Buch geschrieben.

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PRESSEMITTEILUNG

Die Kelten und ihre Geschichte

Leben und Vermächtnis des rätselhaften Volkes - das neue Werk von Reader's Digest zeichnet ein spannendes Porträt der Kelten und bietet umfassendes Wissen auf dem neuesten Stand der Forschung

Stuttgart, 16. Februar 2012. In der Antike beherrschten keltische Stämme ein Gebiet von den Pyrenäen bis zum Rhein und von Irland bis zum Schwarzen Meer. Wer war dieses mächtige Volk, das seine Nachbarn über Jahrhunderte in Angst und Schrecken versetzte? Reader's Digest bringt mit dem Buch "Die Kelten und ihre Geschichte" Licht ins Dunkel der Geschichte der "Keltoi", wie sie von Chronisten erstmals um 600 vor Christus beschrieben wurden. Das Buch schildert, woher die Kelten kamen, wie sie lebten, woran sie glaubten und wofür sie starben und macht deutlich, dass sie weit mehr waren als wilde Barbaren. Der renommierte britische Keltenforscher Sir Barry Cunliffe hat dieses spannende Buch geschrieben. Barry Cunliffe, der von 1972 bis 2007 Professor für europäische Archäologie an der University of Oxford war, gilt als anerkannte Autorität auf dem Gebiet der Keltenforschung. 2006 wurde er zum Ritter geschlagen.

Mit dem neuen Keltenbuch leistet der in Stuttgart ansässige Verlag Reader's Digest seinen Beitrag zum Keltenjahr, das 2012 in Baden-Württemberg gefeiert wird (http://www.keltenjahr2012.de/). Der Südwesten Deutschlands gehörte seinerzeit zum Kernraum der keltischen Kultur. Anlass und Höhepunkt des Keltenjahres ist die große Landesausstellung "Die Welt der Kelten", die im September in Stuttgart eröffnet wird.

Schriftliche Überlieferungen aus keltischer Feder gibt es nur wenige und das Bild, das sich aus Aufzeichnungen ihrer Feinde ergab, war wenig schmeichelhaft für die Kelten. Erst die Funde moderner Archäologen bewiesen, welch hohes Niveau sie in Handwerk und Kunst erreicht hatten. So brachten keltische Grabstätten prunkvolle Waffen und filigrane Schmuckstücke wie zum Beispiel Gewandnadeln, Gürtelschnallen oder reich geschmückte Gefäße zu Tage. Jüngstes Beispiel ist die Ausgrabung eines reichen frühkeltischen Fürstinnengrabs unweit der Heuneburg bei Hebertingen. Die Heuneburg an der oberen Donau gehört zu den bedeutendsten archäologischen Fundstätten Mitteleuropas und gilt als älteste frühstädtische Siedlung im gesamten Raum nördlich der Alpen.

Vom Auftauchen der Kelten bis zu den Kelten heute

Nach einem einführenden Kapitel über das Auftauchen der Kelten, ihre Spuren und Zeugnisse - wie zum Beispiel das Salzbergwerk bei Hallstatt in Österreich - beschreibt das erste Hauptkapitel "Die keltische Gesellschaft", von den frühen Herrschern und der Stammesorganisation über Kleidung und Ausrüstung bis hin zur Errichtung von Hügelfestungen und ersten Städten. Die Kelten errichteten mächtige Festungswälle um ihre Siedlungen, die teilweise heute noch gut sichtbar sind, wie etwa das Fort Dun Aengus in Irland oder der Heidengraben auf der Schwäbischen Alb, die größte keltische Wallanlage Europas.

Das zweite Hauptkapitel "Religion und Mysterium" befasst sich mit dem Glauben der Kelten: "Die Gallier sind in hohem Maße religiös", schrieb der griechische Geschichtsschreiber Strabo (63 vor bis 23 nach Chr.) über die in Gallien lebenden Kelten. Sie hatten 400 Götter und brachten Menschenopfer dar, um die Götter milde zu stimmen.

Das dritte Kapitel "Der Genius der Kelten" belegt, wie innovativ die Kelten waren. Als Meister des Bergbaus und der Metallbearbeitung erfanden sie eisenbereifte Räder und den stählernen Pflug. Ungefähr 500 vor Christus bauten sie den zweiachsigen Wagen.

Im vierten Kapitel lässt sich nachvollziehen, wie sich "Das Schicksal der Kelten" erfüllte: Mit der Plünderung Roms war 390 vor Christus für die Kelten der Höhepunkt ihrer Macht erreicht. Fortan hatte das aufstrebende Rom ein Ziel: Schutz vor den Kelten. Dennoch sollte es über 300 Jahre dauern, bis Julius Caesar die Unterwerfung der Kelten gelang. Lediglich im Norden Britanniens und Irland entgingen einige Stämme der römischen Besetzung. Auch die Bedrohung durch die Germanen, die die Kelten im ewigen Kampf gegen die Römer ablösen sollten, wird in diesem Kapitel thematisiert.

Das fünfte Kapitel "Die Inselkelten" fokussiert sich auf die Ereignisse am Westrand Europas. Dieses Kapitel thematisiert das alte Irland, die Bretagne und die Bewahrer alter Mythen und Sagen, wie zum Beispiel der Artussage.

Wie und wo das Vermächtnis der Kelten bis heute weiterlebt, erfährt der Leser im sechsten und letzten Hauptkapitel "Die Kelten heute".

Fazit

"Die Kelten und ihre Geschichte" zeichnet ein lebendiges und vielschichtiges Porträt dieses sagenumwobenen Volkes und informiert umfassend und anschaulich über Leben und Vermächtnis der Kelten. Das Buch ist spannend geschrieben, vom Keltenexperten Barry Cunliffe, und erscheint im Hinblick auf das Keltenjahr 2012 in Baden-Württemberg genau zum richtigen Zeitpunkt.

Die Kelten und ihre Geschichte, 224 Seiten im Großformat 30,5 x 24,5 cm, goldgeprägter Hardcover-Einband, mehr als 500 Tafeln, Porträts, Detailaufnahmen, Grundrisse und Karten, Preis 39,90 Euro inkl. Versand (Deutschland/Österreich), Artikelnummer: 061 358.

Nur erhältlich direkt bei Reader's Digest:

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